Titelbild zum Zinseszinsrechner für Sparplan, ETF und Rendite

Zinseszinsrechner – Sparplan, ETF und Rendite einfach berechnen

Mit unserem Zinseszinsrechner kostenlos siehst du in Sekunden, wie sich Startkapital, Sparrate, Laufzeit und erwartete Rendite auf dein Endkapital auswirken. Der Rechner verbindet Sparplanrechner, Zinsrechner und ETF Sparplan Rechner, sodass du Einmalanlage, ETF‑Sparplan oder klassische Zinsanlage einfach vergleichen kannst – inklusive Grafik und Download‑Funktion.

Teste verschiedene Szenarien für den langfristigen Vermögensaufbau und prüfe, wie regelmäßige Einzahlungen, Kosten, Inflation und der Zeitpunkt der Einzahlung dein Ergebnis verändern. Wichtig: Bei ETF‑Sparplänen rechnet der Rechner nicht mit einem garantierten Zins, sondern mit einer erwarteten Rendite. Die Ergebnisse sind deshalb unverbindliche Modellrechnungen auf Basis deiner Eingaben und vereinfachter Annahmen – keine sichere Prognose; Wertschwankungen und Verluste sind möglich.

Zinseszinsrechner & Sparrechner – ETF-Sparplan, monatliches Sparen und Einmalanlage berechnen

Erlebe live, wie dein Vermögen wächst – sekundenschnell mit unserem Sparplanrechner.

Starte jetzt deinen Sparrechner: Mit unserem Zinseszinsrechner online berechnest du live, wie ETF-Sparplan, regelmäßige Sparraten oder einmalige Geldanlage durch Zinseszins wachsen – transparent, sekundenschnell und kostenfrei.

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Das Wichtigste in Kürze zum Zinseszinsrechner

Der Zinseszins-Effekt sorgt dafür, dass nicht nur dein Startkapital wächst, sondern mit der Zeit auch bereits erzielte Erträge. Ein Zinseszinsrechner macht diesen Effekt sichtbar: Je länger die Laufzeit, desto stärker kann sich der Vermögensaufbau beschleunigen.

Mit einem Sparplanrechner, Zinseszinsrechner oder ETF-Rechner kannst du Einmalanlage und monatliche Sparrate als Szenarien vergleichen. Du siehst auf einen Blick, wie Startkapital, Sparrate, Laufzeit und Rendite p. a. dein mögliches Endkapital beeinflussen.

Wichtig: Bei Zinsanlagen mit fest vereinbartem Zinssatz wird mit einer festen Verzinsung gerechnet. Bei ETFs und Fonds arbeitet ein Renditerechner dagegen mit einer angenommenen durchschnittlichen Rendite; der Zinseszins-Effekt wird dort rechnerisch typischerweise über wiederangelegte Erträge und Wertzuwächse abgebildet. Die Ergebnisse sind deshalb Modellrechnungen – keine sichere Prognose und keine Renditegarantie.

Die wichtigsten Fakten

  • Einfache Zinsen: Zinsen fallen nur auf das Startkapital an. Das Wachstum verläuft linear. Aus 1.000,00 € werden bei 5,00 % p. a. nach 10 Jahren 1.500,00 €.
  • Zinseszins: Bereits erzielte Erträge werden mitverzinst. Dadurch wächst das Kapital mit der Zeit immer schneller. Aus 1.000,00 € werden bei 5,00 % p. a. nach 10 Jahren 1.628,89 €.

Zins- und Zinseszinsformeln

Einfache Zinsen
F = K0 · (1 + r · n)
K0
Startkapital
r
jährlicher Zinssatz (dezimal, z. B. 0,05 für 5,00 %)
n
Anlagejahre
F
Endkapital

Beispiel: 1.000,00 € · (1 + 0,05 · 10) = 1.500,00 €


Zinseszins
F = K0 · (1 + r)n
K0
Startkapital
r
jährliche Verzinsung bzw. angenommene Jahresrendite (dezimal, z. B. 0,05 für 5,00 %)
n
Anlagejahre
F
Endkapital

Beispiel: 1.000,00 € · 1,05101.628,89 €

Hinweis: Diese Formeln zeigen das Grundprinzip für eine Einmalanlage mit jährlicher Verzinsung. Bei ETFs oder Fonds ist eine konstante Rendite dabei nur eine Vereinfachung. Bei einer monatlichen Sparrate rechnet ein Sparplanrechner in kleineren Zeitabschnitten. Je nach Annahmen – etwa zum Einzahlungszeitpunkt oder zu berücksichtigten Kosten, Inflation oder Steuern – können die Ergebnisse abweichen.

Lineares und exponentielles Wachstum im Vergleich

JahrEinfache Zinsen
(5,00 % auf 1.000,00 €)
Zinseszins
(5,00 % p. a.)
51.250,00 €1.276,28 €
101.500,00 €1.628,89 €
202.000,00 €2.653,30 €
302.500,00 €4.321,94 €

Der Abstand zwischen linearem Wachstum und Zinseszins wird mit der Laufzeit deutlich größer.

Auf kleinen Bildschirmen kannst du die Tabelle bei Bedarf horizontal wischen.

Darum lohnt sich ein Zinseszinsrechner

  • Du vergleichst Einmalanlage, Sparplan und ETF-Sparplan mit wenigen Eingaben.
  • Du erkennst schnell, ob eher Sparrate, Laufzeit oder Rendite den größeren Hebel auf dein mögliches Endkapital hat.
  • Du trennst feste Zinsen sauber von Rendite-Szenarien und liest Ergebnisse realistischer.

Zinseszinsrechner online testen

Einmalanlage: Wie 10.000 € mit Zeit und Zinseszinseffekt wachsen.

Chart zur Modellrechnung: 10.000 € Einmalanlage wachsen bei 6 % angenommener Rendite in 35 Jahren auf rund 76.861 €.
Eine Einmalanlage von 10.000 € wächst bei 6,00 % angenommener Rendite p. a. im Zinseszinsrechner nach 35 Jahren auf rund 76.861 €. So wird sichtbar, wie stark der Zinseszinseffekt bei langem Anlagehorizont wirkt. Vergleiche im Zinseszinsrechner Einmalanlage und Sparplan – beachte aber: Das Ergebnis ist eine Modellrechnung auf Basis vereinfachter Annahmen, keine Renditegarantie.

Wie 250 € monatlich durch Zeit und Zinseszinseffekt wachsen.

Chart zur Modellrechnung: 250 € monatlich wachsen bei 6 % angenommener Rendite in 35

Mit dem Sparplanrechner erkennst du schnell, wie stark regelmäßige Einzahlungen über lange Zeit wirken: Aus 250 € monatlich können bei 35 Jahren Laufzeit und 6,00 % angenommener Rendite über 343.000 € Endkapital werden. Davon stammen 105.000 € aus deinen eigenen Einzahlungen; der restliche Vermögenszuwachs entsteht durch unterstellte Erträge, die im Rechner wiederangelegt werden.

Zinseszinsrechner richtig nutzen

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Eingabemaske des Zinseszinsrechners

Der Zinseszinsrechner verbindet Einmalanlage, Sparplanrechner und optionale Annahmen zu Kosten, Inflation und Steuern in einer gemeinsamen Modellrechnung. Damit du den Rechner sauber nutzt, solltest du die Eingaben in einer sinnvollen Reihenfolge setzen und typische Missverständnisse direkt vermeiden.

  1. 1
    Eingaben festlegen Startkapital, Sparrate, Rhythmus, Laufzeit und Annahmen sauber setzen
  2. 2
    Berechnung starten Mit einem Klick eine nachvollziehbare Modellrechnung erzeugen
  3. 3
    Ergebnis richtig lesen Endwert, Kaufkraft, Kosten, Steuern und Grafik gemeinsam bewerten

Schnellstart: So gehst du durch die Eingabemaske

Wenn du schnell ein erstes Szenario rechnen willst, reichen diese Schritte:

1

Startkapital

Trage deinen einmaligen Startbetrag ein. Auch 0,00 € sind möglich.

2

Monatliche Sparrate

Lege fest, wie viel du regelmäßig investieren willst, zum Beispiel 100,00 € pro Monat.

3

Laufzeit

Wähle die Dauer deiner Anlage. Bei langen Laufzeiten wirkt der Zinseszins deutlich stärker.

4

Rendite p. a.

Trage deine erwartete jährliche Wertentwicklung als Szenarioannahme ein.

Für die erste Probe reicht das oft aus. Danach kannst du Kosten, Inflation, Ausschüttung und Steuern ergänzen, um aus einer groben Brutto-Rechnung eine realistischere Netto- und Kaufkraftbetrachtung zu machen.

Schritt 1: Eingaben sauber festlegen

Gehe in der Maske am besten von oben nach unten vor. So bleibt deine Modellrechnung verständlich und du erkennst schneller, welche Eingabe dein Ergebnis wirklich verändert.

Basiswerte

  • Startkapital: Dein einmaliger Startbetrag. Das entspricht im Rechner dem Feld „Startkapital (€)”.
  • Monatliche Sparrate: Der Betrag, den du regelmäßig investierst.
  • Anlagedauer: Die Laufzeit deiner Modellrechnung in Jahren.
  • Startmonat: Optional für eine präzisere zeitliche Einordnung.

Rhythmus & Zeitpunkt

  • Einzahlungsrhythmus: Du kannst die monatliche Sparrate monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich gebündelt rechnen lassen.
  • Zeitpunkt der Einzahlung: Wähle, ob die Einzahlung am Anfang oder am Ende des Intervalls erfolgt.
  • Praxiswirkung: Gerade bei langen Laufzeiten kann derselbe Sparbetrag je nach Zeitpunkt zu einem sichtbar anderen Ergebnis führen.

Rendite & Ausschüttung

  • Rendite p. a.: Deine erwartete jährliche Wertentwicklung als Szenario.
  • Dividendenrendite: Nur zusätzlich eintragen, wenn sie nicht bereits in deiner Rendite p. a. enthalten ist.
  • Ausschüttung: Lege fest, ob Dividenden im Modell wiederangelegt oder ausgezahlt werden.
  • Dividendenbesteuerung: Im erweiterten Bereich kannst du Ausschüttungen quartalsweise oder jährlich modellieren.

Kosten, Inflation & Steuern

  • Produktkosten p. a.: Laufende Kostenquote, die die Wertentwicklung mindern kann.
  • Ausgabeaufschlag: Einmaliger prozentualer Aufschlag auf Einzahlungen, falls relevant.
  • Inflation p. a.: Optional für die reale Kaufkraftbetrachtung.
  • Depotart, Kirchensteuer, Soli, Freibetrag: Damit schärfst du die steuerliche Einordnung deiner Modellrechnung.

Worauf du in der Eingabemaske besonders achten solltest

Diese Punkte sind für Nutzer am häufigsten missverständlich – und genau hier lohnt sich ein zweiter Blick.

1. Rendite p. a. und Dividendenrendite nicht doppelt zählen

Wenn deine angenommene Rendite p. a. die Dividenden bereits enthält, dann trage keine zusätzliche Dividendenrendite ein. Sonst rechnet der Zinseszinsrechner dieselben Erträge doppelt.

2. Monatliche Sparrate bleibt monatlich gedacht

Die Sparrate ist im Rechner als Monatswert gedacht. Wählst du später als Einzahlungsrhythmus zum Beispiel vierteljährlich, bündelt der Rechner daraus drei Monatsraten.

Beispiel: 100,00 € monatlich + vierteljährlich = rechnerisch 300,00 € je Quartal

3. „Jährlich“ bei der Zinsgutschrift ist hier keine starre Jahresverzinsung

Die Auswahl „jährlich (monatsanteilig – Standard)” dient im Rechner vor allem der Darstellung. Intern wird mit einer effektiven Umrechnung aus dem Jahreswert auf Monatsbasis gerechnet. Der Unterschied zur Option „monatlich” ist deshalb im Ergebnis meist klein oder praktisch nicht sichtbar.

4. Erst Brutto verstehen, dann verfeinern

Für einen ersten Test reichen oft Startkapital, Sparrate, Laufzeit und Rendite. Danach solltest du Kosten, Inflation und Steuern ergänzen. So erkennst du besser, ob eine hohe Endsumme auch realistisch und kaufkraftstark ist.

Schritt 2: Berechnung starten

Sind deine Annahmen gesetzt, klickst du auf „Berechnen”. Der Rechner erzeugt daraus keine Garantie und keine sichere Prognose, sondern eine Modellrechnung auf Basis deiner Eingaben.

Gerade bei ETFs, Fonds oder fondsgebundenen Verträgen hängt das Ergebnis stark von Laufzeit, Renditeannahme, Kosten, Ausschüttung, Inflation und steuerlicher Einordnung ab. Wenn du Varianten vergleichen willst, ändere idealerweise immer nur einen oder zwei Werte gleichzeitig – zum Beispiel Sparrate, Laufzeit oder Rendite p. a.

Schritt 3: Ergebnisse richtig lesen

Nach der Berechnung solltest du nicht nur auf die höchste Endsumme schauen, sondern die Kennzahlen zusammen lesen.

Endwert (nominal)

Der rechnerische Vermögenswert am Ende der Laufzeit ohne Kaufkraftbereinigung.

Gesamteinzahlungen

Die Summe aus Startkapital, Sparraten und gegebenenfalls Ausgabeaufschlägen.

Brutto-Erträge, Kosten und Steuern

Diese Werte zeigen dir, wie stark Rendite, Gebühren und steuerliche Annahmen dein Ergebnis beeinflussen.

Endwert (real)

Der inflationsbereinigte Wert. Er hilft dir, nominale Gewinne von echter Kaufkraft zu trennen.

Ø Jahresrendite

Hilfreich, um verschiedene Szenarien im Rechner sauber miteinander zu vergleichen.

Gesamtvermögen bei Ausschüttungen

Bei ausschüttenden Varianten kann neben dem Depotwert auch der ausgezahlte Netto-Zufluss wichtig sein.

Grafik und Jahrestabelle

Die Visualisierung zeigt dir nicht nur den Endstand, sondern die Entwicklung über die Zeit. So erkennst du besser, wie viel aus Einzahlungen und wie viel aus Rendite stammt.

  • Kapital / Gesamtvermögen – der Vermögensverlauf
  • Einzahlungen – deine kumulierten Beiträge
  • Rendite – der erwirtschaftete Mehrwert

Rechenbeispiel für einen neutralen Schnelltest

Dieses Beispiel hilft dir, die Eingabemaske ohne Steuern, Kosten und Inflation zu verstehen.

Einmalanlage

3.000,00 € Startkapital wachsen bei 6,00 % p. a. in 18 Jahren auf rund:

8.563,02 €

Sparplan

25,00 € monatlich ergeben bei 6,00 % p. a. in 18 Jahren rund:

9.523,99 €
Annahme: Einzahlung am Monatsende, ohne Kosten, Steuern und Inflation

Kombination

3.000,00 € Startkapital plus 100,00 € monatlich ergeben bei 6,00 % p. a. in 35 Jahren rund:

160.418,66 €
Annahme: Einzahlung am Monatsende, ohne Kosten, Steuern und Inflation

Praxisregel

Für eine erste Orientierung reicht ein einfaches Brutto-Szenario. Für eine belastbarere Einschätzung solltest du danach noch Kosten, Inflation und – falls relevant – die steuerliche Einordnung ergänzen.

Wichtig für 2026: Beim Sparer-Pauschbetrag arbeitet der Rechner aktuell mit 1.000 € pro Person beziehungsweise 2.000 € bei Zusammenveranlagung. Für Fonds ist für die Vorabpauschale 2026 ein amtlich bekannt gegebener Basiszins von 3,20 % relevant.
Rechner-Hilfe Anlageformen im Zinseszinsrechner besser einordnen Kurz erklärt für Sparplanrechner, ETF-Rechner und langfristigen Vermögensaufbau

Diese Infoleiste erklärt die Auswahl in deinem Rechner. Sie zeigt dir nicht die „beste“ Anlageform, sondern die Unterschiede bei Steuerlogik, Flexibilität, Schwankung und typischem Einsatz. So kannst du Endkapital, Rendite, Kosten und Kaufkraft realistischer einordnen.

  1. Steuern Teilfreistellung hilft, ersetzt aber keine Gesamtsicht.
  2. Kosten TER, Depot- und Vertragskosten wirken oft stärker als gedacht.
  3. Inflation Nominaler Endwert ist nicht automatisch reale Kaufkraft.
  4. Laufzeit Zeit wirkt bei langfristigem Vermögensaufbau oft stärker als Feintuning.
  • direkt steuerpflichtig Depot / Direktanlage klassische Abgeltungsteuer-Logik
  • mit Teilfreistellung ETF / Fonds 30 %, 15 %, 60 % oder 80 % steuerfrei
  • vertragsspezifisch Versicherungsmantel Steuervorteile nur unter passenden Voraussetzungen

Depot / Direktanlage

flexibel
Steuerlogik

Erträge unterliegen grundsätzlich der Abgeltungsteuer zuzüglich Soli und gegebenenfalls Kirchensteuer.

Typisch passend

Für hohe Flexibilität und eine frei wählbare Produktauswahl im Depot.

Im Rechner wichtig

Für Aktien-ETF im Rechner nicht diese Auswahl nutzen, sondern die passende Fonds-Variante mit Teilfreistellung.

ETF / Fonds – Aktienfonds

30 % teilfrei
Steuerlogik

30 % der Erträge sind steuerfrei, 70 % steuerpflichtig.

Typisch passend

Für langfristigen Vermögensaufbau, wenn du Schwankungen aushalten kannst.

Im Rechner wichtig

Vorabpauschale, Sparrate, Ausschüttung und Laufzeit können das Nettoergebnis deutlich verändern.

ETF / Fonds – Mischfonds

15 % teilfrei
Steuerlogik

15 % der Erträge sind steuerfrei, 85 % steuerpflichtig.

Typisch passend

Für Anleger, die ein ausgewogeneres Risiko-Rendite-Profil suchen.

Im Rechner wichtig

Weniger Schwankung bedeutet nicht automatisch bessere reale oder Netto-Rendite.

Immobilienfonds (inländisch)

60 % teilfrei
Steuerlogik

60 % der Erträge sind steuerfrei, 40 % steuerpflichtig.

Typisch passend

Eher als Beimischung als für kurzfristige Verfügbarkeit oder einen Notgroschen.

Im Rechner wichtig

Liquiditäts-, Bewertungs- und Rückgaberegeln der Praxis können in einem Rechner nur vereinfacht abgebildet werden.

Immobilienfonds (Ausland)

80 % teilfrei
Steuerlogik

80 % der Erträge sind steuerfrei, 20 % steuerpflichtig.

Typisch passend

Für gezielte Beimischungen – nicht automatisch die beste Netto-Lösung nur wegen der niedrigen Steuerquote.

Im Rechner wichtig

Auch hier bleiben Rendite, Kosten, Handelbarkeit und Risiko wichtiger als die Steuerquote allein.

Versicherungsmantel – Bedingungen nicht erfüllt

vereinfacht
Steuerlogik

Im Rechner wird dieser Fall bewusst konservativ als steuerlich ungünstigere Kapitalauszahlung modelliert.

Typisch passend

Nur sinnvoll zu bewerten, wenn Vertragslogik, Kosten und Zeithorizont wirklich zusammenpassen.

Im Rechner wichtig

Steuerstundung kann nützlich sein, aber hohe Vertragskosten können den Vorteil wieder verkleinern.

Versicherungsmantel – Bedingungen erfüllt

12/62-Regel
Steuerlogik

Bei passender Vertragskonstellation wird die Kapitalauszahlung im Rechner vereinfacht mit halbem steuerpflichtigem Unterschiedsbetrag dargestellt.

Typisch passend

Für langfristige Vorsorge, wenn Kosten, Flexibilität und gewünschte Entnahmeform zum Vertrag passen.

Im Rechner wichtig

Spezialfälle echter Policen, etwa fondsbezogene Steuerfreistellungen oder tarifabhängige Details, werden hier nicht vollständig policengenau ausgewiesen.

Wichtig für die Interpretation im Rechner

  • Der Rechner zeigt Modellwerte – keine garantierte Rendite und keine individuelle Steuer-, Rechts- oder Anlageberatung.
  • Der Sparer-Pauschbetrag beträgt aktuell 1.000 € pro Person beziehungsweise 2.000 € bei zusammen veranlagten Ehegatten oder Lebenspartnern.
  • Eine Vorabpauschale betrifft Fonds – nicht die Direktanlage. Für 2026 beträgt der amtliche Basiszins 3,20 %; steuerlich gilt die Vorabpauschale am ersten Werktag des Folgejahres als zugeflossen.
  • Teilfreistellungen verbessern die Steuerlogik, ersetzen aber keine Prüfung von Kosten, Risiko, Ausschüttung und Laufzeit.
  • Bei fondsgebundenen Lebensversicherungen kann unter Voraussetzungen zusätzlich eine 15-prozentige Steuerfreistellung auf Investmenterträge relevant sein; dieser Spezialfall wird in dieser vereinfachten Rechnerdarstellung nicht separat ausgewiesen.

Praxisregel: Vergleiche am Ende immer nominalen Endwert, reale Kaufkraft, Kosten und Steuern zusammen – nicht nur die höchste Endsumme.

Zinseszinsrechner: Zinsen, Sparplan und Rendite berechnen

Mit einem Zinseszinsrechner kannst du schnell Zinseszins berechnen und nachvollziehen, wie sich Startkapital, Sparrate, Laufzeit und eine angenommene Rendite auf dein Endkapital auswirken. Bei klassischen Zinsanlagen rechnest du mit einem festen Zinssatz, bei ETF- oder Fonds-Szenarien mit einer unterstellten Rendite. Das Ergebnis ist immer eine Modellrechnung – keine sichere Prognose.

So hilft dir der Zinseszinsrechner

  • Kapitalentwicklung nachvollziehen: Du siehst, wie sich Einmalanlage und Sparplan über die Jahre entwickeln.
  • Szenarien vergleichen: Auch als ETF-Sparplan-Rechner hilft dir das Tool, Sparrate, Laufzeit und Renditeannahmen realistisch gegenüberzustellen.
  • Ergebnisse besser einordnen: Ein guter Sparplanrechner trennt Startkapital, Einzahlungen, Ertrag und Endkapital sauber voneinander.

Warum ist Zeit beim Zinseszins so wichtig?

Der Zinseszins-Effekt wirkt vor allem über die Laufzeit. In den ersten Jahren stammt ein großer Teil des Vermögensaufbaus noch aus deinen Einzahlungen. Mit der Zeit wächst der Ertragsanteil immer stärker, weil bereits erzielte Erträge wieder mitarbeiten.

Wichtig: Reinvestierte Erträge verstärken den Effekt. Bei Zinsanlagen werden Zinsen erneut verzinst. Bei ETF- oder Fonds-Szenarien entsteht der Zinseszinseffekt in der Modellrechnung durch wiederangelegte Ausschüttungen und weitere Wertzuwächse. Entnimmst du Erträge laufend, fällt das Endkapital langfristig meist niedriger aus.
Chart zur Modellrechnung: 250 € monatlich wachsen bei 6 % angenommener Rendite in 35

Beispielrechnungen für typische Szenarien

Die folgenden Beispiele zeigen, wie stark sich regelmäßige Einzahlungen und Zeit auf den Vermögensaufbau auswirken können. Sie sind bewusst als Szenarien gerechnet – ohne Kosten, Steuern und Inflation.

Szenario 1 Sparplan mit monatlicher Einzahlung

  • Startkapital: 3.000 €
  • Monatliche Sparrate: 250 €
  • Angenommene Rendite: 6,00 % p. a.
  • Laufzeit: 35 Jahre
  • Einzahlungen gesamt: 108.000 €
  • Endkapital nominal: 366.459,25 € (davon 258.459,25 € Ertrag)

Szenario 2 Einmalanlage ohne weitere Einzahlungen

  • Startkapital: 10.000 €
  • Angenommene Rendite: 6,00 % p. a.
  • Laufzeit: 35 Jahre
  • Weitere Einzahlungen: 0 €
  • Endkapital nominal: 76.860,87 € (davon 66.860,87 € Ertrag)
Annahmen der Beispielrechnung: 6,00 % p. a. als effektive Jahresrendite, monatliche Einzahlung jeweils zum Monatsende, Erträge werden wiederangelegt, Kosten, Steuern und Inflation sind nicht berücksichtigt.

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Rechner erklärt

Zinseszinsrechner: So liest und nutzt du die Modellrechnung richtig

Ein Zinseszinsrechner, Sparplanrechner oder Renditerechner zeigt dir modellhaft, welches Endkapital unter deinen Annahmen möglich wäre – aus Startkapital, monatlicher Sparrate, Laufzeit und angesetzter Rendite bzw. Verzinsung p. a. Du erkennst dabei nicht nur deine Einzahlungen, sondern auch, welchen Anteil die Erträge am Vermögensaufbau haben.

Genau dadurch wird der Zinseszins-Effekt greifbar: Bereits erzielte Erträge wirken im Modell weiter und gewinnen mit längerer Laufzeit an Gewicht. Die Entwicklung von Einzahlungen, Erträgen und Endkapital lässt sich so direkt vergleichen und grafisch nachvollziehen. Wenn dein Rechner zusätzlich Kosten, Inflation oder Steuern berücksichtigt, wird außerdem sichtbar, dass nominales Endkapital und reale Kaufkraft voneinander abweichen können.

Für ETF- und Fonds-Sparpläne ist ein ETF-Sparplan-Rechner besonders hilfreich, weil du Einmalanlage, laufende Sparrate oder beides in einem Szenario vergleichen kannst. Wichtig ist die richtige Einordnung: Der Rechner liefert keine sichere Prognose, sondern eine Modellrechnung auf Basis deiner Eingaben. In ETF- und Fonds-Szenarien wird der Zinseszins-Effekt typischerweise über angenommene Wiederanlage von Erträgen und über Wertentwicklungen abgebildet – nicht über einen garantierten Zinssatz.

Nutze den Zinsrechner Sparplan, ETF-Rechner oder Renditerechner, um mehrere Szenarien nebeneinander zu prüfen – zum Beispiel defensiv, realistisch und optimistisch. So erkennst du schneller, ob für deinen langfristigen Vermögensaufbau eher eine längere Laufzeit, eine höhere Sparrate oder zusätzliches Startkapital den größten Unterschied macht. Wenn du anschließend konkrete Wege vergleichen willst, findest du ergänzend auch Inhalte zur ETF-Rentenversicherung und zum passenden Wertpapierdepot. Achte dabei immer auf Kosten, Flexibilität, Risiko und die steuerliche Behandlung im Einzelfall.

Zinsen pro Jahr berechnen: So nutzt du den p. a.-Wert im Zinseszinsrechner richtig

Wenn du mit einem Zinseszinsrechner Zinsen pro Jahr berechnen willst, ist der Wert p. a. eine zentrale Eingabe. Bei klassischen Zinsanlagen steht er für den jährlichen Zinssatz. Bei einem ETF- oder Fonds-Sparplanrechner ist er meist eine erwartete Rendite pro Jahr – also eine Modellannahme und keine garantierte Verzinsung.

Merksatz: Bei Tagesgeld oder Festgeld steht p. a. für einen Zinssatz. Bei ETF- und Fondsrechnern steht p. a. meist für eine erwartete Rendite, die schwanken kann.
Grundlage

Bedeutung der jährlichen Verzinsung

  • Einfache Verzinsung – Erträge werden nicht wieder angelegt; dein Kapital wächst bei gleichem Zinssatz linear.
  • Zinseszins – Erträge bleiben im Kapital oder werden wieder angelegt. Dadurch werden im Folgejahr auch die bereits erzielten Erträge mitverzinst – das sorgt langfristig für exponentielles Wachstum.
Beispiel

Beispiel – jährliche Verzinsung von 5,00 %

  • Nach 1 Jahr: 1.000 € × 1,05 = 1.050,00 €
  • Nach 2 Jahren: 1.050,00 € × 1,05 = 1.102,50 €
  • Nach 10 Jahren: 1.000 € × 1,0510 = 1.628,89 €

Das Beispiel gilt für jährliche Verzinsung mit Wiederanlage der Erträge und ohne zusätzliche Einzahlungen.

Anwendung

Anwendung im Zinseszinsrechner

So ordnest du den p. a.-Wert im Rechner richtig ein:

  1. Startkapital: z. B. 1.000 €
  2. Zinssatz / erwartete Rendite: z. B. 5,00 % p. a.
  3. Laufzeit: z. B. 10 Jahre
  4. Verzinsung / Wiederanlage: hier jährlich

Wichtig: Der p. a.-Wert allein reicht nicht aus. Je nach Rechnerlogik wirkt sich auch aus, ob Erträge jährlich, monatlich oder in einer anderen Periode gutgeschrieben bzw. wieder angelegt werden.

Warum die jährliche Verzinsung so wichtig ist

Schon ein kleiner Unterschied beim p. a.-Wert verändert dein Endkapital spürbar. Gerade bei langen Laufzeiten wirkt sich selbst ein Unterschied von 1 Prozentpunkt deutlich aus.

Je länger die Laufzeit und je konsequenter Erträge wieder angelegt werden, desto stärker wirkt der Zinseszinseffekt. Bei klassischen Zinsanlagen bezieht sich der Wert auf einen Zinssatz. Bei ETF- oder Fondsrechnern arbeitest du dagegen mit einer erwarteten Rendite, die schwanken kann und keine sichere Prognose für die Zukunft ist.

Wichtig für die Einordnung: Ein Rechner für Zinseszins, Sparplan oder ETF-Rendite zeigt in der Regel eine Modellrechnung. Wie hoch dein tatsächliches Endkapital ausfällt, hängt unter anderem von Renditeverlauf, Laufzeit, Wiederanlage und den konkreten Produkteigenschaften ab.
Renditerechner · Sparplanrechner · ETF Sparplan Rechner

Renditerechner: Rendite, Endkapital und Ertrag berechnen

Rendite beschreibt, wie sich dein eingesetztes Kapital im Verhältnis zu Einsatz und Laufzeit entwickelt. Meist wird sie als jährlicher Prozentwert angegeben, damit sich Einmalanlage, ETF-Sparplan, Fonds, Aktien oder Festgeld besser vergleichen lassen.

Unser Renditerechner kombiniert die Logik von Sparplanrechner, Zinseszinsrechner und ETF Sparplan Rechner: Du siehst schnell, wie Startkapital, Sparrate, Laufzeit und angenommene Rendite dein mögliches Endkapital beeinflussen.

  • Startkapital
  • Sparrate
  • Laufzeit
  • Rendite p. a.
  • Endkapital
  • Ertrag

So arbeitet der Renditerechner

Der Rechner bildet Kapitalwachstum als Modellrechnung ab. Bei Zinsanlagen rechnet er mit Zinsen und Zinseszins. Bei ETFs, Fonds oder Aktien arbeitet er mit einer angenommenen Rendite p. a. und der Wiederanlage von Erträgen. Das Ergebnis ist also ein Szenario – keine sichere Prognose und keine Renditegarantie.

  • Grundlegende Berechnung Endkapital aus Startkapital, Sparrate, Laufzeit und Renditeannahme.
  • Wiederanlage-Effekt Erträge werden über die Laufzeit mitgerechnet. So wird sichtbar, wie der Zinseszins- bzw. Wiederanlageeffekt den Vermögensaufbau verstärken kann.
  • Szenario-Vergleich Du kannst Sparrate, Laufzeit oder Renditeannahme verändern und sofort sehen, wie sensibel das Ergebnis auf kleine Änderungen reagiert.
  • Bessere Einordnung Gute Rechner trennen Endkapital, Einzahlungen und Ertrag; je nach Einstellung auch Kosten, Inflation oder Steuern.

Wichtig: Das Ergebnis kann sich je nach Rechnerlogik spürbar ändern, etwa bei monatlicher statt jährlicher Verzinsung oder wenn Einzahlungen am Monatsanfang statt am Monatsende berücksichtigt werden.

Zum Zinseszinsrechner

Beispielrechnung Einmalanlage: 3.000,00 € bei 5,00 % p. a. über 10 Jahre

Einmalanlage 5,00 % p. a. 10 Jahre

Modellannahme: Einmalige Investition, jährliche Wiederanlage, keine weiteren Einzahlungen, keine Kosten und keine Steuern.

Aktuell ausgewählt: 3.000,00 € einmalig

Endkapital
4.886,68 €
Investitionssumme
3.000,00 €
Ertrag
1.886,68 €
Gesamtrendite
62,89 %

Je höher die Einmalanlage, desto stärker wirkt derselbe Zinseszinseffekt in Euro.

Beispielrechnung Sparplan: 100,00 € pro Monat bei 5,00 % p. a. über 10 Jahre

Monatlicher Sparplan 5,00 % p. a. 10 Jahre

Modellannahme: Monatliche Einzahlung zum Monatsende, laufende Wiederanlage, keine Kosten und keine Steuern.

Aktuell ausgewählt: 100,00 € pro Monat

Endkapital
15.436,32 €
Einzahlungen gesamt
12.000,00 €
Ertrag
3.436,32 €
Gesamtrendite
28,64 %

Ein Sparplan zeigt anschaulich, wie regelmäßige kleine Beträge über die Zeit Vermögen aufbauen können.

Alle Werte sind Modellrechnungen ohne Kosten und Steuern. Die tatsächliche Entwicklung kann in der Praxis darüber oder darunter liegen.

Wofür eignet sich der Renditerechner?

  1. ETF-Sparpläne Monatliche Sparraten, Laufzeiten und Renditeannahmen mit einem ETF Sparplan Rechner vergleichen.
  2. Einmalanlagen Startkapital über verschiedene Laufzeiten mit einem Zinseszinsrechner oder ETF Rechner Einmalanlage modellieren.
  3. Festgeld Feste Zinssätze transparent gegenüberstellen, wenn Laufzeit und Verzinsung bekannt sind.
  4. Fonds und Aktien Mögliche Depotentwicklungen als Szenario berechnen, ohne Schwankungen und Verlustrisiken auszublenden.

Der Renditerechner hilft dir vor allem dabei, Annahmen strukturiert zu vergleichen – nicht dabei, zukünftige Renditen sicher vorherzusagen.

ETF-Rechner & Vermögensaufbau

ETF-Renditerechner: Sparplan und Endkapital realistisch berechnen

Ein ETF-Renditerechner zeigt dir, wie sich Startkapital, monatliche Sparrate, Laufzeit und angenommene Rendite auf dein mögliches Endkapital auswirken. Gerade für den langfristigen Vermögensaufbau hilft er dabei, Sparziele realistischer einzuordnen und verschiedene Szenarien direkt zu vergleichen.

Grundlagen

Warum ETFs für den langfristigen Vermögensaufbau oft genutzt werden

Exchange Traded Funds (ETFs) bilden die Entwicklung eines Index wie MSCI World, Nasdaq-100 oder S&P 500 möglichst nah nach. Für viele Anleger sind sie interessant, weil sie breite Streuung, einfache Handelbarkeit und oft niedrige laufende Produktkosten verbinden.

  • Breite Streuung – mit einem ETF investierst du oft in viele Unternehmen oder Anleihen auf einmal.
  • Oft kostengünstig – gerade breit gestreute Standard-ETFs haben häufig niedrige laufende Produktkosten.
  • Transparent – Index, Anlageschwerpunkt und Fondsunterlagen sind gut nachvollziehbar.
  • Flexibel handelbar – ETF-Anteile können während der Börsenzeiten gekauft und verkauft werden.

Wichtig: Ein ETF ist keine feste Verzinsung. Der Wert kann zwischenzeitlich deutlich schwanken und auch über längere Phasen unter dem Einstiegskurs liegen.

ETF Sparplan Rechner

Rendite eines ETF-Sparplans berechnen

Mit einem ETF Sparplan Rechner, ETF-Renditerechner oder Zinseszinsrechner für ETF-Sparpläne simulierst du kein garantiertes Ergebnis, sondern eine Modellrechnung. Der Rechner verknüpft Startkapital, monatliche Sparrate, Laufzeit und eine angenommene Rendite p. a. und zeigt daraus ein mögliches Endkapital.

  • Monatliche Sparrate – regelmäßige Einzahlungen sind ein zentraler Hebel beim Kapitalaufbau.
  • Startkapital oder Einmalanlage – ein früher Anfang kann den Vermögensaufbau deutlich beschleunigen.
  • Laufzeit – je länger du investiert bleibst, desto stärker wirken Wiederanlage und Wertentwicklung.
  • Erwartete Rendite – sie ist immer eine Annahme und keine sichere Prognose.
Der Zinseszinseffekt entsteht bei ETFs vor allem durch wiederangelegte Erträge und weitere Wertzuwächse – nicht durch einen fest garantierten Zinssatz.
Beispielszenario

300,00 € pro Monat · 8,00 % p. a. · 24 Jahre

  • Endkapital – 259.993,60 €
  • Einzahlungen – 86.400,00 €
  • Modellierter Wertzuwachs – 173.593,60 €

Das Beispiel zeigt, wie stark sich Zeit, Sparrate und angenommene Rendite auf das Endkapital auswirken können.

Annahme für dieses Beispiel: monatliche Einzahlung am Monatsende, 8,00 % Rendite p. a. rechnerisch auf Monate verteilt, Wiederanlage der Erträge, ohne Kosten, Inflation und Steuern. Je nach Rechnerlogik können die Ergebnisse leicht abweichen.
ETF-Depot eröffnen: Zum Broker-Depot für Sparplan oder Einmalanlage.
So nutzt du den Rechner

ETF-Rendite selbst berechnen – so gehst du vor

  1. Startkapital oder Einmalanlage eingeben
  2. Monatliche Sparrate festlegen
  3. Laufzeit realistisch wählen
  4. Erwartete Rendite p. a. als Szenario ansetzen, nicht als Garantie
  5. Optional Kosten und Inflation berücksichtigen, um das Ergebnis realistischer einzuordnen

Was dir ein ETF-Renditerechner wirklich zeigt

  • Vergleichbarkeit – du siehst schnell, wie sich Sparrate, Laufzeit und Renditeannahme auf das Endkapital auswirken.
  • Transparenz – Einzahlungen und Wertzuwachs lassen sich getrennt betrachten.
  • Realistischere Einordnung – mit mehreren Szenarien erkennst du besser, wie stark Kosten, Inflation oder schwächere Renditejahre ins Gewicht fallen können.
ETF-Rendite jetzt berechnen

Warum ein Zinseszinsrechner und Sparplanrechner beim Vermögensaufbau hilft

Ein Zinseszinsrechner oder Sparplanrechner zeigt dir in wenigen Sekunden, wie sich Startkapital, monatliche Sparrate, Laufzeit und Renditeannahme auf dein mögliches Endkapital auswirken. Ob du Zinsen berechnen, mit einem ETF-Sparplan-Rechner verschiedene Szenarien durchspielen oder Einmalanlage und Sparplan vergleichen willst: Das Tool liefert keine Renditegarantie, sondern eine nachvollziehbare Modellrechnung für den langfristigen Vermögensaufbau.

Startkapital Sparrate Laufzeit Renditeannahme Endkapital

Wofür dir der Rechner konkret hilft

  • Schneller Überblick – du siehst sofort, wie sich Sparrate, Laufzeit, Startkapital und Renditeannahme auf dein Ergebnis auswirken.
  • Mehr Klarheit – du erkennst besser, welcher Teil deines Endkapitals aus Einzahlungen stammt und welcher aus Erträgen.
  • Bessere Vergleiche – du kannst Einmalanlage und Sparplan oder mehrere Rendite- und Laufzeit-Szenarien direkt nebeneinander prüfen.
  • Praxisnahe Planung – schon kleine Änderungen bei Sparrate oder Anlagedauer lassen sich realistisch durchrechnen.

Kosten realistisch einrechnen

Laufende Produktkosten wie die TER sowie mögliche Order-, Spread- oder Depotkosten mindern deine Rendite. Für eine realistische Modellrechnung solltest du deshalb mit einer sauberen Nettoannahme arbeiten.

  1. Brutto und netto trennen – Rechnest du mit 6,00 % erwarteter Bruttorendite p. a. und 0,35 % laufenden Produktkosten, kannst du für ein vereinfachtes Nettoszenario mit 5,65 % p. a. kalkulieren.
  2. Nicht doppelt rechnen – Nutzt du veröffentlichte ETF- oder Fondswertentwicklungen aus Factsheet oder Basisinformationsblatt, prüfe zuerst, welche laufenden Kosten dort bereits enthalten sind.

Praxisbeispiele

Modellrechnung, keine Garantie

Beispielhaft gerechnet mit monatlicher Einzahlung am Monatsende, erwarteter Rendite p. a. auf Monatsbasis umgerechnet, Wiederanlage der Erträge sowie ohne Inflation, Steuern und zusätzliche Kosten.

Szenario 1

100 € monatlich · 3,00 % p. a. · 20 Jahre

32.685,44 € Endkapital

davon 8.685,44 € Ertrag

Szenario 2

10.000 € Startkapital + 250 € monatlich · 6,00 % p. a. · 20 Jahre

145.431,01 € Endkapital

davon 75.431,01 € Ertrag

Szenario 3

10.000 € Startkapital + 250 € monatlich · 7,00 % p. a. · 24 Jahre

230.784,79 € Endkapital

davon 148.784,79 € Ertrag

Die Beispiele zeigen, wie stark Sparrate, Startkapital, Laufzeit und Renditeannahme das Ergebnis beeinflussen. Je nach Zahlungszeitpunkt und Rechenlogik des Rechners können die Werte leicht abweichen.

Die häufigsten Fragen zum Zinseszinsrechner

Hier findest du verständliche Antworten auf häufige Fragen rund um den kostenlosen Zinseszinsrechner.
So kannst du Zinseszins berechnen, Sparpläne vergleichen, ETF-Szenarien simulieren und deinen langfristigen Vermögensaufbau besser planen.

Was ist Zinseszins und wie funktioniert er?

Zinseszins bedeutet, dass nicht nur dein Startkapital verzinst wird, sondern auch die bereits gutgeschriebenen Zinsen.
Dadurch wächst dein Vermögen mit der Zeit immer schneller. Besonders stark wirkt der Effekt bei langen Laufzeiten,
regelmäßigen Sparraten und wenn Erträge im Vertrag oder Depot bleiben.

Was ist ein Zinseszinsrechner?

Ein Zinseszinsrechner ist ein Online-Tool, mit dem du die mögliche Entwicklung deines Kapitals berechnen kannst.
Du gibst zum Beispiel Startkapital, Rendite, Sparrate und Laufzeit ein und erhältst eine Hochrechnung für Endkapital,
Einzahlungen und Erträge. Das hilft dir, Sparziele und Anlageszenarien realistisch zu planen.

Welche Eingaben benötige ich für den Zinseszinsrechner?

  • Startkapital: Der Betrag, mit dem du beginnst.
  • Rendite pro Jahr: Die erwartete jährliche Verzinsung oder Durchschnittsrendite in Prozent.
  • Sparrate: Regelmäßige Einzahlungen, zum Beispiel monatlich.
  • Anlagedauer: Der Zeitraum, über den dein Geld investiert bleibt.
  • Sparintervall: Ob du monatlich, quartalsweise oder jährlich einzahlst.

Optional kannst du – falls dein Rechner das unterstützt – auch Kosten, Inflation oder Steuerannahmen ergänzen.

Wie und wann wird Zinseszins berechnet?

Zinseszins entsteht immer dann, wenn gutgeschriebene Zinsen im Kapital bleiben und in der nächsten Periode erneut
mitverzinst werden. Je nach Produkt oder Berechnung erfolgt das monatlich, quartalsweise oder jährlich.
Bei Sparplänen spielt zusätzlich eine Rolle, ob Einzahlungen zu Beginn oder am Ende eines Zeitraums berücksichtigt werden.

Warum ist der Zinseszins langfristig so wirkungsvoll?

Der Zinseszins wirkt nicht linear, sondern exponentiell. Am Anfang ist der Effekt oft noch klein.
Mit zunehmender Laufzeit wachsen aber nicht nur dein Startkapital und deine Einzahlungen, sondern auch die bereits
erzielten Erträge weiter. Genau deshalb ist Zeit einer der wichtigsten Hebel beim Vermögensaufbau.

Kann ich den Zinseszinsrechner auch für ETFs und Sparpläne nutzen?

Ja, ein Zinseszinsrechner eignet sich gut, um ETF-Sparpläne und langfristige Anlageszenarien zu simulieren.
Wichtig ist nur: ETFs haben keine feste Verzinsung, sondern schwankende Renditen. Deshalb arbeitest du im Rechner
mit einer angenommenen Durchschnittsrendite pro Jahr. Das Ergebnis ist eine Modellrechnung und keine Garantie.

Gibt es Beschränkungen bei den Eingaben im Zinseszinsrechner?

Technisch lassen viele Rechner sehr flexible Eingaben zu. Wichtiger als die Höhe der Werte ist aber,
dass deine Annahmen realistisch sind. Viele Tools berücksichtigen keine Steuern, Gebühren, Inflation
oder schwankenden Renditen automatisch. Arbeite deshalb möglichst mit einer Netto-Rendite oder rechne Kosten separat ein.

Wann verdoppelt sich mein Geld durch Zinseszins?

Eine einfache Faustformel ist die 72er-Regel: Teile 72 durch deinen jährlichen Zinssatz.
Das Ergebnis zeigt dir ungefähr, nach wie vielen Jahren sich dein Kapital verdoppeln kann.
Bei 6 % pro Jahr dauert das rund 12 Jahre. Die Regel ist eine Näherung und ersetzt keine exakte Berechnung.

Was ist der Unterschied zwischen Zinseszins und einfacher Verzinsung?

Beim Zinseszins werden zusätzlich bereits erhaltene Zinsen wieder angelegt und ebenfalls verzinst.
Zinseszins entsteht also immer dann, wenn Erträge im Vertrag oder Depot bleiben und nicht entnommen werden.

Seit wann gibt es Zinsen?

Zinsähnliche Regelungen sind bereits aus frühen Hochkulturen in Mesopotamien bekannt und reichen mehrere tausend Jahre
vor Christus zurück. Später wurden Zinsen in Handel und Recht weiterentwickelt. Für heutige Anleger ist vor allem
das Grundprinzip wichtig: Geld hat über Zeit einen Preis.

Ist der Zinseszinsrechner kostenlos?

Ja, der Zinseszinsrechner ist kostenlos nutzbar. Du kannst verschiedene Szenarien mit unterschiedlichen Renditen,
Sparraten und Laufzeiten durchspielen. Beachte aber, dass die Ergebnisse immer auf deinen Eingaben und Annahmen basieren
und keine sichere Vorhersage darstellen.

Warum zeigen verschiedene Zinseszinsrechner unterschiedliche Ergebnisse?

  • Zinsintervall: monatliche, quartalsweise oder jährliche Verzinsung
  • Zeitpunkt der Einzahlung: Einzahlung zu Beginn oder am Ende eines Zeitraums
  • Rundungen: Unterschiede bei Zwischen- und Endwerten
  • Kosten und Steuern: nicht jeder Rechner berücksichtigt sie automatisch
  • Berechnungslogik: formelbasierte oder schrittweise Berechnung

Leichte Unterschiede sind deshalb normal. Wichtig ist, dass du die Annahmen des Rechners kennst und für Vergleiche
möglichst immer dieselben Einstellungen verwendest.